7/15/2009

Ein Post für 3 Tage

Letztes Wochenende war (endlich wieder mal) ordentlich was los!

Es hat am Samstag schon gut angefangen, als ich zusammen mit Kaori einen Tagesausflug nach Tokyo machte. Ihre Uni veranstaltete ein "School Festival", zu dem ich sie begleitet habe. Sie musste allerdings schon recht früh wieder zurück (Schüler und Studenten haben in Japan noch viel häufiger Nebenjobs als bei uns), deshalb habe ich den Rest des Tages alleine in der Stadt verbracht.

Diese Bilder stammen vom Bahnhof Ikebukuro. Dieser ist (Nach Shinjuku) der zweitgrößte Bahnhof Japans. Die Gegend ist aber nicht so berühmt.


Ikebukuro ist für die "Sunshine City" bekannt, die aus hunderten Läden besteht. Die im wahrsten Sinne des Wortes größte Attraktion ist das Sunshine 60-Hochhaus, welches - Überraschung! - Läden beinhaltet.

Außerdem gibt es hier noch ein 2-Stöckiges Spiele- und Unterhaltungszentrum. Auf einen Besuch haben wir allerdings verzichtet. Aber falls jemand mit seiner Familie vorbeischauen möchte: Der Eintritt für 2 Erwachsene und 2 Kinder beläuft sich auf schlappe 11.000 Yen.

Um ehrlich zu sein, wird das Sunshine 60 aber ziemlich überbewertet. Am spannendsten fand ich eigentlich dieses Springbrunnen im Inneren:


Sonntags habe ich dann einen Anruf bekommen, mich unverzüglich in den nächsten Zug zu setzen und mit nach Maebashi zu kommen. Dort fand das Tanabata-Fest nämlich am Wochenende statt (In Ashikaga hat es schon letzten Mittwoch stattgefunden).


Maebashi liegt in der Präfektur Gunma, die an Tochigi grenzt, hat ca. 324.000 Einwohner und ist damit etwa doppelt so groß wie Ashikaga. Das Fest war auch dementsprechend größer und erstreckte sich über mehrere Straßenzüge.

Hier sieht mach auch wieder die Bambussträuche, an denen Wünsche aufgehängt sind.

Sehr beliebt sind diese süßen Teigwaren, deren Name ich leider vergessen habe. Hier gab es sie in Form von Pikachu zu kaufen. Und Pikachu war lecker!

Am Montag Abend ging es dann noch gepflegt zum Sushi-Essen.


Auf einer AIA-Veranstaltung habe ich Andrew (ein Australier) sowie zwei Mädels aus meiner Nachbarschaft kennengelernt. Wir haben dann den Entschluss gefasst, zusammen etwas zu unternehmen, wobei einige leere Teller zusammengekommen sind: