7/08/2009

Tanabata

Am 7. Juli wird in Japan traditionell das Tanabata-Fest (七夕) gefeiert. Deses Fest basiert auf der Sage eines Liebespaares: ein Rinderhirt (彦星, Hikoboshi, dt. männlicher Stern) und eine Weberin (織姫, Orihime, dt. Weberprinzessin) waren so verliebt, dass sie ihre Arbeit vernachlässigt hatten. Der Himmelsgott war darüber so erbost, dass er die beiden auf die zwei Seiten eines Flusses verbannt hatte. Da sie vor lauter Liebeskummer aber nicht arbeiten konnten, wurde ihnen erlaubt, sich einmal im Jahr zu sehen.

Die beiden Protagonisten der Sage werden durch diese zwei Sterne symbolisiert, der Fluss durch die Milchstraße. Am 7. Juli stehen die Sterne so, dass sich diese zwei nähern, deshalb ist laut der Sage dieser Tag derjenige, an dem sich die beiden sehen dürfen.


In Ashikaga wurde dieses Fest im Orihime-Schrein gefeiert. Dieser Schrein hat seinen Namen von ebendieser Weberin, denn Ashikaga war ein bedeutendes Zentrum für die Textilindustrie. Im 19. Jahrhundert bauten die Weber ihr zu Ehren diesen Schrein.

Eine weitere Tradition ist es, auf kleine Zettel Wünsche aufzuschreiben und an einen Bambusstrauch zu hängen, in der Hoffnung dass diese in Erfüllung gehen.


Hier wurde das Fest mit Tanz- und Musikeinlagen gefeiert: